Versehrtensport (BVG)

Die historische Basis unseres Verbandes ist der sogenannte „Versehrtensport“, oder heute wie es heute korrekt heißt: Die Versehrtenleibesübungen nach dem Bundesversorgungsgesetz. In den 1950er Jahren bildeten sich landesweit Versehrtensportgruppen zur „sportliche Ertüchtigung und Ermutigung“ für Kriegsversehrte des 2. Weltkriegs. Diese Gruppen schlossen sich bereits 1952 zum damaligen Versehrtensport-Verband Rheinland-Pfalz, dem heutigen Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz zusammen.

Auch heute, im Jahr 2015, gibt es in immer noch etwa 30 Vereine im BSV Rheinland-Pfalz, die Sportangebote nach dem Bundesversorgungsgesetz durchführen. Meist sind die Teilnehmer naturgemäß ältere Herren, aber auch Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr können die Angebote unserer Mitgliedsvereine wahrnehmen, wenn sie  im Dienst verletzt wurden, Unfälle erlitten haben oder bei ihnen sonstige dienstliche Beeinträchtigungen vorliegen. Die Mittel, die dem BSV Rheinland-Pfalz nach dem Bundesversorgungsgesetz für die Durchführung dieser speziellen Sportangebote zur Verfügung stehen, werden zu 100 Prozent an die Vereine weitergeleitet. Die Grundlage dafür bildet die Pauschalierungsordnung.