Taekwondo

Taekwondo wurde ab 1965 durch die Großmeister Choi Hong-hi und Kwon Jae-hwa auch im deutschsprachigen Raum verbreitet (diese Arbeit wurde später von vielen anderen koreanischen Großmeistern unterstützt und fortgesetzt, die zum Teil heute noch in Deutschland ansässig sind).

Hervorzuheben sind der langjährige DTU-Bundestrainer Park Soo-nam aus Stuttgart, unter dessen Regie Deutschland ununterbrochen in Folge (1976, 1978, 1980, 1982, 1984) Europameister wurde und zahlreiche Medaillen auf Weltebene hervorgebracht hat, sowie sein Vorgänger Shin Boo-Young, der deutscher Nationaltrainer von 1972 bis 1975 war.

Unter anderem errang das deutsche Team zweimal Gold, 1979 durch Rainer Müller und 1982 durch Dirk Jung, sowie zweimal Bronze in Korea bei den ersten olympischen TKD-Wettkämpfen 1988 in Seoul durch Markus Woznicki (Europameister 1988) und Michael Arndt (Weltmeister 1987).

Die ersten deutschen Meisterschaften fanden bereits 1967 in München statt.

Die ersten WM-Teilnehmer Deutschlands gewannen in Korea 1973 Silber durch Armando Chavero und Bronze durch Georg Karrenberg (beide Leichtgewicht).

Ebenfalls in Korea errangen 1975 jeweils eine Silbermedaille Wolfgang Dahmen (Federgewicht) und Meinolf Lüttecken (Schwergewicht), sowie Hubert Leuchter (Bantamgewicht) Bronze.

Erster Bundestrainer der Sektion Taekwondo im Deutschen Judo-Bund (DJB) wurde 1972 Kwon Jae-hwa, der den zunächst provisorisch eingesetzten Kim Kwang-Il ablöste.

In der DDR wurde Taekwondo erst nach 1988 offiziell als Kampfsportart anerkannt und unter Gerhard Lehmann zusammen mit Karate in den Deutschen Judo-Verband übernommen.

Ansprechpartner:

Karl-Otto Uebel

0171-5035331

sabum-min-junk@gmx.de