Informationen zum Coronavirus

erstellt am: 14. März 2020

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Wir möchten Ihnen fortlaufend Informationen zur aktuellen Situation hier kurz zusammenfassen, soweit diese Besonderheiten unseres Verbandes betreffen. Diese werden laufend aktualisiert.

Update 08.04.2020

Nachdem bislang von unserem Verband bereits alle Aus- und Fortbildungsmaßnahmen bis Ende April abgesagt werden mussten, muss ich Ihnen heute leider mitteilen dass auch alle weiteren Lehrgangsmaßnahmen bis einschließlich 17. Mai 2020 nicht stattfinden können. Dies betrifft folgende Lehrgänge:

Lehrgangs-nummer

Beschreibung

von

bis

Ort

20PT1002

Sonderausbildung für Physiotherapeuten (Block 10/30)

01.05.2020
09.05.2020

03.05.2020
10.05.2020

Bitburg

2041

Tanzen für Menschen mit Demenz / für hochbetagte Menschen
(im Sitzen wie im Stehen)

09.05.2020

Edenkoben

2040

Fasziale Ketten verstehen

09.05.2020

Koblenz

2042

Methodik - wie bringe ich jemandem Bewegungen bei?

10.05.2020

Edenkoben

20P802

Pflichtteil P8 - Sonderlehrgang für vorqualifizierte Teilnehmer

16.05.2020

Edenkoben

20P1602

Pflichtteil P16 - Sonderlehrgang für vorqualifizierte Teilnehmer

16.05.2020

17.05.2020

Edenkoben

2043

Lungensport - Innere Medizin

17.05.2020

Edenkoben

Auch hier ist selbstverständlich, dass alle bereits gemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber informiert werden und bereits gezahlte Lehrgangsgebühren in der nächsten Zeit zurückerstattet werden. Über den Zeitraum nach dem 17. Mai werden Sie rechtzeitig informiert und wir hoffen hier natürlich das Beste!

Update 07.04.2020

Nachdem wir gestern die ersten Informationen zum einen in der derzeitigen Ausnahmesituation möglichen neuen Durchführungsweg für den Rehasport weitergeben konnte, folgen nun noch ergänzende Hinweise. Heute Nachmittag erhielten wir eine Informationsmail des Deutschen Behindertensportverbands (DBS), in dem die Landesverbände über weitere Einzelheiten zum Tele-/Online-Rehasport informiert wurden. In dieser Mail unseres Bundesverbands heißt es u. a.:

  • wie bekannt, haben die gesetzlichen Krankenversicherungen mit Wirkung zum 03.04.2020 die Durchführung des Tele-/Online-Rehabilitationssports als abrechnungsfähig erklärt. Die Bedingungen finden Sie hier. Diese gilt es bei der Durchführung durch den Verein zu beachten.
  • Die nun durch die Krankenkassen getroffene Sonderregelung setzt sich über die derzeit gültigen Bestimmungen der Rahmenvereinbarung einseitig hinweg. Der DBS lehnt grundsätzlich jede Form von Fernangeboten im ärztlich verordneten Rehabilitationssport im Sinne des §64 SGB IX ab. Ungeachtet dessen hat der Hauptvorstand des DBS im Umlauf die befristete Zulassung von Tele-/Online-Rehabilitationssport und die befristete Aufhebung der betreffenden Passagen in der Richtlinie zur Durchführung des Rehabilitationssports im DBS beschlossen. Damit ist die Grundlage zur Durchführung des Tele-/Online-Rehabilitationssports in den Strukturen des DBS gelegt.
  • Nach Vorgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen muss eine gültige Anerkennung für die Durchführung des ärztlich verordneten Rehabilitationssports vorliegen. Es ist vorgesehen, dass die anerkennende Stelle die Gruppen zur Durchführung im Online-Verfahren in einem verkürzten Verfahren in ihrem Zuständigkeitsbereich prüft. Dazu liegt ein Anerkennungsformular für die Landesverbände der Anlage bei. Dieses Anerkennungsformular ist pro Verein einmal einzuholen, die Form der Meldung der einzelnen Gruppen gegenüber dem anerkennenden Landesverband legt dieser selbständig in seinem Verantwortungsbereich fest. Es ist jedoch erforderlich, dass dokumentiert wird, welche Gruppen in Form von Tele-/Online-Rehabilitationssport durchgeführt werden.
  • Ebenso ist es erforderlich, dass dem Verein von jeder*m Teilnehmer*in eine Einwilligungserklärung vorliegt, diese finden Sie hier. Dieses Muster ist durch unser externes Sachverständigenbüro zum Datenschutz geprüft.

Das "DBS-Antragsformular" benötigen wir von Ihnen ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben zurück, falls Ihr Verein während dieser besonderen Coronavirus-Situation beabsichtigt, den Tele-/Online-Rehasport für Ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis auf Widerruf durchzuführen. Außerdem haben wir für Sie auch ein eigenes Formular "Übersicht der Gruppen im Online-Rehasport.pdf" beigefügt. Auch dieses benötigen wir ausgefüllt zurück, wenn Sie die neue Angebotsform durchführen möchten, denn wir müssen gegenüber den Krankenkassen nachweisen, welche der anerkannten Rehasportgruppen in dieser Ausnahmesituation auch online durchgeführt werden.

Das Formular "Einwilligungserklärung TN" müssen Sie jeder am Tele-/Online-Rehasport teilnehmenden Person vor dem Beginn des Onlineangebots aushändigen und von dieser Person, bzw. deren vertretungsberechtigten Personen, unterschrieben zurück erhalten, bevor der oder die Teilnehmende mit dem Tele-/Online-Rehasport beginnt. Diese ausgefüllten Formulare sind jedoch nicht für uns gedacht, sondern Sie als Verein müssen diese zu Ihren entsprechenden Rehasportakten nehmen.

Im Update vom 6.4.2020 hatten wir schon mitgeteilt, dass der DBS Hinweise zu DSGVO-konformen Videoplattformen geben wollte, über die Ihr Verein bei Interesse den Tele-/Online-Rehasport anbieten kann. Dazu schreibt unser Bundesverband nun:

  • Zur Durchführung vor Ort gibt es unterschiedliche Plattformen. Der DBS nutzt für die Gremienarbeit die Plattform GoToMeeting und hat damit bislang gute Erfahrungen gemacht (https://www.gotomeeting.com/de-de). Nach Ansicht unseres Sachverständigenbüros zum Datenschutz erfüllt diese Plattform die Anforderungen der DSGVO und somit der gesetzlichen Krankenversicherungen zur Durchführung des Tele-/Online-Rehabilitationssports. Darüber hinaus stellt GoToMeeting von LogMeIn aktuell ein sogenanntes „Emergency Remote Work Kit“ zur Verfügung. Das bedeutet, dass Leistungserbringern wie anspruchsberechtigten Gesundheitsdienstleistern, Bildungseinrichtungen, Gebietskörperschaften und gemeinnützigen Organisationen eine Reihe von LogMeIn-Lösungen kostenlos zur Verfügung stehen. Diese stehen drei Monate lang ohne Gebühren unternehmensweit zur Verfügung.
  • Informationen zu GoToMeeting finden Sie hier: https://www.gotomeeting.com/de-de/work-remote
  • Zur Nutzung dieser Plattform können sich die Vereine mit folgendem Kontaktformular registrieren: https://www.gotomeeting.com/de-de/work-remote/webkonferenz-testen
  • Um den Anforderungen zum Datenschutz gerecht zu werden, müssen die Vereine einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung abschließen (vgl. Leitfaden Datenschutz des DBS).
  • Unter folgendem Link können die entsprechenden Unterlagen angefordert werden: https://www.docusign.net/Member/PowerFormSigning.aspx?PowerFormId=87db4c61-3929-4ccb-ab58-b202e064c4a1
  • Auf der Internetseite muss eine Emailadresse (des Vereins) und ein Namen eingeben werden. Anschließende erhält man eine E-Mail mit einem Zugriffcode.Sobald man den Zugriffscode aus der E-Mail eingegeben hat, erscheint der Vertrag zur Auftragsverarbeitung in Englisch. Nun sind die roten markierten Felder zu füllen und die Bearbeitung mit der Schaltfläche „Fertigstellen“ abzuschließen.
  • Grundsätzlich können auch andere Video-/Online-Plattformen verwendet werden, diese müssen entsprechend den Vorgaben der GKV im Einzelfall auf ihre Eignung und DSGVO-Konformität geprüft werden.

Update 06.04.2020

Am Freitag, den 3. April haben die Bundesverbände der gesetzlichen Krankenkassen die Möglichkeit der Durchführung von Rehasport als Online-/Tele-Rehasport während des Zeitraums der Covid-19-Pandemie geschaffen und der Hauptvorstand des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) hat heute entscheiden, diese Möglichkeit, befristet für die Dauer der Krisenauswirkungen und der damit einhergehenden behördlichen Einschränkungen, zuzulassen. Die Ersatzkassen haben den DBS darüber am 3. April informiert und die Primärkrankenkassen in Rheinland-Pfalz unseren Verband heute Nachmittag, kurz vor 16.00 Uhr.

Hier finden Sie die Erklärung der gesetzlichen Krankenkasse sowie den Beschluss des DBS-Hauptvorstands, der dazu heute Nachmittag gefasst wurde. Dabei erklären die Krankenkassen, dass diese Form des Online-/Tele-Rehasports eine befristete Übergangsregelung ist, von der ausdrücklich der Rehasport in Herzgruppen ausgeschlossen ist. Außerdem gelten folgende Voraussetzungen:

· Es liegen die ärztliche Verordnung (Muster 56) sowie die Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse vor, soweit nicht ein Genehmigungsverzicht von Seiten der Krankenkasse ausgesprochen bzw. mit den Leistungserbringern vereinbart wurde.

· Sofern neue Verordnungen ausgestellt werden, ist es erforderlich, dass der Leistungserbringer vor Beginn der ersten Online-Übungseinheit ein ausführliches telefonisches Gespräch mit dem Versicherten führt, um individuelle Besonderheiten und Einschränkungen zu klären.

· Die Teilnehmer/-innen verfügen über ein Endgerät, worüber die verwendete Online-Plattform funktioniert, und können dieses anwenden. Empfohlen wird eine WLAN-Verbindung (Achtung Stolperfalle Kabel).

· Die Teilnehmer/-innen sind kognitiv in der Lage, ihre Bewegungsaufträge ohne taktile Reize umzusetzen.

· Die Teilnehmer/-innen sind nicht sturzgefährdet.

Hinsichtlich der Durchführung und der Qualitätssicherung im Verein gilt von Seiten der Krankenkassen folgendes:

· Es besteht eine gültige Anerkennung der Rehabilitationssport-/Funktionstrainingsgruppe, die nun als Tele-/Online-Angebot fortgeführt wird.

· Die Teilnehmerzahl je Gruppe beträgt max. 15 Teilnehmer/-innen, unabhängig von vorherigen Festlegungen im Rahmen des Anerkennungsverfahrens.

· Die Übungseinheiten werden regelmäßig zu den festgelegten Zeiten laut Anerkennung durchgeführt. Die Anzahl der wöchentlichen Übungseinheiten, die abgerechnet werden dürfen, richtet sich nach den Angaben in der ärztlichen Verordnung (Muster 56). Die Dauer beträgt 45 Minuten beim Rehabilitationssport, 30 Minuten beim Funktionstraining.

· Für die Übungsleitung gelten hinsichtlich der qualitativen Voraussetzungen die Ziff. 13 (Rehabilitationssport) bzw. Ziff. 14 (Funktionstraining) der Rahmenvereinbarung Rehabilitationssport und Funktionstraining vom 01.01.2011.

· Zum Beginn der Übungseinheit werden Sicherheitshinweise zur Durchführung von Gymnastik-Übungen zuhause (Sturzprävention u. a.) gegeben. Um Stürze zu vermeiden, werden entsprechende Übungsoptionen (z. B. für Stuhl/Hocker) angegeben.

· Die Übungsleitung kann die Übungen in Form eines „synchronen Unterrichts“ im virtuellen Raum vormachen, erklären und ggfs. korrigierend eingreifen.

· Es werden nur Gymnastik-Übungen angeleitet, die für den häuslichen Kontext geeignet sind.

· Übungsvideos, die die Übungsleitung einspielen kann, sind durch qualifizierte Übungsleiter im Sinne der Rahmenvereinbarung erstellt.

· Die Übungsleitung dokumentiert die Anwesenheit pro Übungseinheit (Datum, Uhrzeit, besondere Vorkommnisse, Anzahl der Teilnehmer/-innen) mit dem Hinweis „Tele“. Diese Dokumentationsbögen sind bei Überprüfungen den Rehabilitationsträgern in Kopie zu übersenden.

· Es wird empfohlen, die Anwesenheit der Teilnehmer/-innen zusätzlich mit einem „Screenshot“ der virtuellen Teilnehmer/-innen-Liste zu dokumentieren.

Die folgenden Vorgaben der Krankenkassen sind in Bezug auf den Datenschutz dabei zu beachten:

· Der Datenschutz ist gemäß der DSGVO zu beachten.

· Die Teilnehmer/-innen sind über die geplante Verarbeitung personenbezogener Daten zu informieren.

· Eine schriftliche Einverständniserklärung der Teilnehmer/-innen zur Nutzung der Online-Plattform und zur Videoübertragung muss vorliegen.

· Die Online-Übungseinheit darf von keinem der Teilnehmer/-innen aufgezeichnet werden.

· Die Übungseinheit muss in Räumen stattfinden, die Privatsphäre bietet.

Außerdem haben die Krankenkassen Anforderungen an die anerkennenden Stellen für die Rehasportangebote aufgestellt. Dies sind im System des DBS die jeweiligen Landesverbände, also auch der BSV Rheinland-Pfalz. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden und innerhalb des gesamten Bundesverbandes möglichst einheitliche Kriterien zu gewährleisten, erarbeitet der DBS derzeit entsprechende Unterlagen. Diese Unterlagen liegen unserem Landesverband aber im Moment noch nicht vor. Daher können wir als BSV Rheinland-Pfalz aktuell noch keine entsprechenden Anerkennungen für den Online-/Tele-Rehasport aussprechen.

Der DBS erarbeitet gerade folgende Unterlagen:
•    Verkürzter Antrag auf Anerkennung von Tele-Rehasportgruppen gemäß der Forderung der Kostenträger
•    Muster-Einwilligungserklärung der Teilnehmer*Innen
•    Hinweise zu DSGVO-konformen Videokonferenz-Plattformen
Natürlich werden wir Ihnen die notwendigen Unterlagen sobald als möglich zur Verfügung stellen, damit Sie uns die entsprechenden Gruppen melden können, in denen Sie diese Form des Rehasports während der besonderen Situation durchführen möchten. Ein Bedingung muss aber auf alle Fälle erfüllt sein, es darf sich nur um schon bestehende Gruppen handeln, neue Gruppen können nicht als Online-/Tele-Rehasportgruppen beantragt werden.

Hinsichtlich des notwendigen Versicherungsschutzes kann ich Ihnen heute schon mitteilen, dass sowohl die Generali-Versicherung (früher Aachen-Münchener), als Sportversicherer der Vereine in den Sportbünden Pfalz und Rheinhessen, wie auch die ARAG, für die Vereine im Sportbund Rheinland, uns mitgeteilt haben, dass die durch den BSV Rheinland-Pfalz abgeschlossene Nichtmitgliederversicherung im Rehasport auch für den Online-/Tele-Rehasport unserer Mitgliedsvereine gilt.

Wichtig ist auf jeden Fall für Sie als Vereinsverantwortliche auch zu wissen, dass diese neue Form des Online-/Tele-Rehasports derzeit ausdrücklich nicht für Versicherte der Deutschen Rentenversicherung, unabhängig ob Bund, Rheinland-Pfalz oder eines sonstigen Rentenversicherungsträgers, möglich ist und auch nicht für Versicherte, die eine Verordnung über die gesetzliche Unfallversicherung haben. Falls sich hier Änderungen ergeben, werden Sie natürlich darüber informiert. Außerdem kann ich Ihnen auch keine Informationen zu den Regelungen in anderen Bundesländern geben, falls Ihr Verein am länderübergreifenden Anerkennungsverfahren im Rehasport teilnimmt. Nehmen Sie bitte in diesem Fall Kontakt zum jeweiligen DBS-Landesverband auf, in dessen Bundesland sich Ihre länderübergreifende Gruppe befindet.

In diesem Zusammenhang und auch darüber hinaus ist möglicherweise ein Angebot, welches das Bildungswerk des Landessportbund Rheinland-Pfalz derzeit den Vereinen unterbreitet, die neue kostenfreie Plattform "SPORT bewegt ONLINE" des Bildungswerk Sport. Hierzu schreiben die Kolleginnen und Kollegen:

Wie kommen Sport, Bewegung und Gesundheit an Vereinsmitglieder, aber auch an Bürgerinnen und Bürger, wenn alle Veranstaltungen abgesagt sind?

 SPORT bewegt ONLINE ist der Ort, an dem in der jetzigen Situation alle Sportvereine und -verbände, Übungsleiter*innen, Trainer*innen und Kursleiter*innen sowie Bürger*innen zusammenkommen können. Machen Sie auf Livestreams und mit Online-Videos, aus dem Zuhause einen Bewegungsraum und erreichen so Menschen, die Ihnen und Ihrem Verein folgen und unterstützen können.

 Auf SPORT bewegt ONLINE werden Ihre Online-Angebote kartographisch dargestellt, sodass direkt ein regionaler Bezug in die Nachbarschaft entsteht.

 SPORT bewegt ONLINE ist eine bundesweite Initiative des Bildungswerk des LSB Rheinland-Pfalz e.V. und ein Geschenk von uns an den organisierten Sport, in dieser für alle schwierigen Zeit. SPORT bewegt ONLINE zeigt, welche großartigen Möglichkeiten in jedem Sportverein stecken!

 Zeigen Sie was in Ihrem Verein, in Ihrer Organisation steckt! Tragen Sie die bestehenden und auch die geplanten Online-Angebote jetzt auf https://sport-bewegt.online ein. Machen Sie Ihr Angebot sichtbar und lassen Sie uns gemeinsam, diese Initiative zu einem Erfolg werden.

Bitte beachten Sie hierbei, dass dies keine Software oder Plattform ist, auf der Sie Angebote übertragen können, sondern hier können Sie nur dokumentieren, dass Ihr Verein Onlineangebote durchführt. Zum Abschluss kann ich Sie informieren, dass uns die Deutsche Rentenversicherung (sowohl Bund als auch Rheinland-Pfalz) rückwirkend zum 1. März 2020 neue Vergütungssätze für die Rehasportteilnahme mitgeteilt haben. Diese neuen Vergütungssätze werden von der Deutsche Rentenversicherung auch für unsere Mitgliedsvereine angewendet, unabhängig davon, dass derzeit keine gültigen Verträge bestehen. Damit können Sie für alle Teilnahmen von Personen die neuen Sätze gegenüber der Rentenversicherung in Rechnung stellen, wenn diese Personen eine Verordnung der Deutschen Rentenversicherung haben und bislang im März, solange es noch möglich war, an Ihren Rehasportangeboten teilgenommen haben. Natürlich gilt dies dann auch für zukünftige Teilnahmen, die hoffentlich bald wieder möglich sein werden. Eine Auflistung der neuen Vergütungssätze der Rentenversicherung  und aller anderen Sozialversicherungen finden Sie hier.

 

Update 03.04.2020

Heute hat Innenminister Roger Lewentz die Bedingungen erläutert, unter denen Sportvereine in Rheinland-Pfalz die Corona-Soforthilfe bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz beantragen können. Laut Presseerklärung des Innenministeriums ist die Voraussetzung dafür, dass der Sportverein steuerrechtlich einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhält. Außerdem wird das Land ein eigenes Programm zur Unterstützung für Vereine entwickeln.

In der Erklärung heißt es wörtlich:

Sportvereine mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb sind grundsätzlich in das Bundesprogramm Corona-Sofort-Hilfe für kleine Unternehmen einbezogen. Das hat Sportminister Roger Lewentz den Präsidien der Sportbünde in Rheinland-Pfalz nach einer entsprechenden Abstimmung mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium mitgeteilt. „Darüber hinaus wird das Land ein eigenes Hilfsprogramm für Sportvereine, die in ihrer Existenz bedroht sind, auflegen, welches das Bundesprogramm bei Bedarf ergänzt“, so Lewentz.

Die gesamte Meldung des Innenministeriums finden Sie unter dem folgenden Link: https://mdi.rlp.de/de/service/pressemitteilungen/detail/news/News/detail/unterstuetzung-fuer-in-existenznot-geratene-vereine-moeglich. Inzwischen hat auch die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz ihre FAQ entsprechend ergänzt, die aktuelle Version dieser FAQ finden Sie hier. Falls Ihr Verein unter diese Regelungen fällt und Sie Interesse an der Soforthilfe haben, finden Sie die notwendigen Unterlagen bei der Bank unter folgendem Link: http://isb.westus.cloudapp.azure.com/.

Wir haben von unserem Bundesverband auch eine Zusammenfassung einiger gesetzlicher Veränderungen in der aktuellen Situation erhalten, die insbesondere für die Vereine interessant sind. Einzelne Punkte daraus finden Sie auch schon weiter unten, doch nun finden Sie die entsprechenden Regelungen in einem Papier zusammengefasst. Daher finden Sie diese Zusammenstellung hier.

Update 30.03.2020

Nachdem Sie bereits am 23 März 2020 über die Verfahrensweise der vdek-Kassen, also der Ersatzkassen, informiert wurden, erreicht uns soeben eine E-Mail der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland. In dieser E-Mail teilt uns die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland im Namen aller Primärkrankenkassen, also auch der Innungskrankenkassen, der Betriebskrankenkassen, der Knappschaft und auch der landwirtschaftlichen Sozialversicherung, folgendes mit:

Sehr geehrte Damen und Herren,

 die folgenden Hinweise des GKV-Spitzenverbandes gelten auch im Verhältnis zu den Primärkassen in Rheinland-Pfalz und Saarland:

 Genehmigungsverfahren

Der Bewilligungszeitraum beim Rehabilitationssport und Funktionstraining wird unbürokratisch um die Zeit der Aussetzung der Übungsveranstaltungen verlängert. Hierzu bedarf es keiner besonderen Antragstellung durch die Versicherten bzw. die Leistungserbringer.

 Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Versicherten aus Angst vor Ansteckung nicht mehr teilnehmen, die Leistungserbringer die Übungsveranstaltungen abgesagt haben, die Übungsstätten geschlossen wurden oder die Durchführung behördlicherseits untersagt wurde.

 Die Rehabilitationsträger werden nach überstandener Corona-Krise alle Leistungserbringer-Verbände über den (max.) Verlängerungszeitraum informieren.

 

Zwischenabrechnungen

Die Leistungserbringer haben einen Vergütungsanspruch für die bereits erbrachten Übungsveranstaltungen. Es wird empfohlen, diese Leistungen unabhängig von den vertraglich geregelten Zwischenabrechnungsterminen (in der Regel zum 30.06. und 31.12. d.J.) sofort mit den Krankenkassen abzurechnen, um Liquiditätsengpässe abzumildern.

 Hinweis:

Die Verbreitung des SARS-CoV-2 (Corona-Virus) kann ebenfalls zu Problemen in der operativen Bearbeitung bei den Krankenkassen und/oder deren Abrechnungsdienstleistern führen.

 Finanzielle Hilfen

Vorauszahlungen/Abschlagszahlungen, z.B. in Höhe der in 2019 erbrachten Leistungen, sind nicht möglich. Dies gilt ebenso für die Einrichtung von Unterstützungsfond etc.

In diesem Zusammenhang wird auf das Maßnahmenpaket der Bundesregierung zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus hingewiesen. Außerdem bestehen ggfs. Ansprüche auf Entschädigungsleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz. Es können Anträge auf Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen oder auf Kurzarbeitergeld gestellt sowie steuerliche Liquiditätshilfen für Unternehmen sowie KfW-Kredite in Anspruch genommen werden.

Außerdem unser Bundesverband eine Information über das Verfahren bei der Deutschen Rentenversicherung im Hinblick auf den Rehasport in der aktuellen Situation erhalten. Zwar herrscht derzeit hier ein vertragsloser Zustand, aber für den Fall, dass im Verein weiterhin Versicherte der Deutschen Rentenversicherung Rehasport durchführen, gilt hier folgende Regelung:

Sehr geehrte Damen und Herren, mit Blick auf die Corona-Pandemie möchten wir Sie hiermit über die Verfahrensweise beim Rehabilitationssport und Funktionstraining für Versicherte der DRV Bund informieren und Sie bitten, Ihre Sportvereine bzw. Sport-/Trainingsanbieter entsprechend in Kenntnis zu setzen: Es wird dringend empfohlen, den Reha-Sport bzw. das Funktionstraining in Gruppen zunächst auszusetzen, soweit dies nicht ohnehin schon infolge der bundesweiten Schließung von Sportstätten erfolgt ist. Leistungsberechtigte werden gebeten, zu gegebener Zeit direkt mit dem Sportverein bzw. Sport-/Trainingsanbieter abzuklären, ob bzw. wann die Inanspruchnahme der verordneten Leistung (wieder) stattfinden kann. Damit derzeit nicht mögliche Leistungen ggf. zeitnah nachgeholt werden können, erklären wir uns bereit, für Versicherte der DRV Bund die in der BAR-Rahmenvereinbarung festgelegten Fristen für Beginn und Abschluss um 3 Monate zu verlängern. Es gilt die mit der jeweiligen Verordnung verbundene Zusage der DRV Bund zur Kostenübernahme also grundsätzlich auch bei einem entsprechend späteren Beginn bzw. späterer Fortführung sowie Beendigung. Auch dann jedoch sollten Leistungsberechtigte – insbesondere bei chronischen Erkrankungen der Lunge, des Herz-Kreislaufsystems, des Stoffwechsels und bei Immunschwäche – sorgfältig prüfen, ob und wann sie den Reha-Sport bzw. das Funktionstraining antreten und im Zweifel zuvor mit ihrem behandelnden Arzt sprechen. Jede Teilnahme ist freiwillig. Nicht wahrgenommene Termine bzw. ein erfolgter Abbruch und Nichtwiederaufnahme des Reha-Sports bzw. Funktionstrainings haben keine Auswirkungen auf spätere Reha- oder Rentenverfahren. Kann eine (weitere) Durchführung von Reha-Sport bzw. Funktionstraining nicht innerhalb der eingeräumten Fristenverlängerung erfolgen (z.B. weil sich die Krisensituation bis dahin nicht wesentlich gebessert hat), kann eine Abrechnung der zu Lasten der DRV Bund wahrgenommenen Leistung nur bis zum Ende der Fristverlängerung erfolgen. Eine weitere Verlängerung kommt mit Blick auf den für die Leistung maßgeblichen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit der vorhergehenden medizinischen Rehabilitation nicht in Betracht. Ausfallvergütungen an die Sportvereine bzw. Sport-/Trainingsanbieter können durch die DRV Bund mangels Rechtsgrundlage leider nicht gezahlt werden. Geben Sie auf sich acht und bleiben Sie hoffentlich gesund! Mit freundlichen Grüßen Deutsche Rentenversicherung Bund

Im Hinblick auf mögliche Unterstützungen für Sportvereine aus dem Sondertopf der Bundesregierung für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige, bzw. den dazu begleitenden Programm der Landesregierung, sind seit heute Antragsstellungen bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz möglich. Allerdings muss ich Ihnen mitteilen, dass leider bei der Bank noch nicht abschließend geklärt worden ist, ob auch Sportvereine daran partizipieren können. Nachdem wir dies heute morgen erfahren haben, haben wir als Verband direkt Kontakt zur Landesregierung sowie auch zum Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags aufgenommen und um eine positive Klärung gebeten. Nach unserer Auffassung müssten zumindest die Bereiche des Zweckbetriebs und des steuerlichen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs (im Sinne der Abgabenordnung) der Vereine als unternehmerische Tätigkeit angesehen werden und damit auch für Sportvereine die Möglichkeit der Partizipation für die Soforthilfen eröffnen, wenn die anderen Bedingungen für diese Hilfen erfüllt werden. Ebenso sind wir der Auffassung, dass auch freiberufliche Trainerinnen und Trainer sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die diese Tätigkeit als Haupterwerb betreiben, die Möglichkeit der Antragsstellung haben sollten. Hier warten wir aber noch auf Antwort. Sobald uns hier näheres vorliegt, werden Sie dies natürlich erfahren.

Unabhängig von dieser Unsicherheit finden Sie die notwendigen Antragsformulare auf der Internetseite der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (https://www.isb.rlp.de/).

Update 26.03.2020

Nachdem gestern im Bundestag mehrere Gesetze beschlossen wurden und auch davon auszugehen ist, dass der Bundesrat morgen dem Gesetzespaket zustimmt, hat die Landesregierung von Rheinland-Pfalz erklärt, dass ab der nächsten Woche die vorgesehenen Hilfen für Kleinstbetriebe und Soloselbstständige in Rheinland-Pfalz bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz beantragt werden können. Falls dies für Sie interessant ist, können Sie (hoffentlich) bald weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen über die Homepage der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz erhalten, der Link zur Bank lautet: https://isb.rlp.de/home.html.

Außerdem hat der Bundestag gestern u. a. auch eine Regelung verabschiedet, nach der derzeit eigentlich fällige Mitgliederversammlungen eines Vereins in anderer Form als der Präsenzveranstaltung durchgeführt werden können und gegebenenfalls auch Vorstandspositionen für einen gewissen Zeitraum über den Ablauf der eigentlichen Wahlperiode hinaus von den derzeitigen Personen weitergeführt werden können. Hier finden Sie den Text des Gesetzentwurfes, der vom Bundestag unverändert beschlossen wurde: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/181/1918110.pdf

Gestern hat auch die Aktion Mensch ein neues Förderprogramm im Zeichen der Corona-Krise aufgelegt. Dieses Programm ist jedoch eher nicht auf Sportvereine ausgerichtet, es richtet sich an Institutionen, die als vorhandene ambulante Dienste in der Unterstützung von Menschen mit Behinderung, der persönliche Assistenz, Pflege und Begleitung tätig sind oder sich bei der Lebensmittelversorgung von sozial benachteiligten Personen (analog zu "Tafeln") engagieren. Möglicherweise hat Ihr Verein oder befreundete Organisationen, mit denen Sie vor Ort zusammenarbeiten, dennoch Interesse daran, daher finden Sie hier den Link zu den Förderbestimmungen der Aktion Mensch für dieses Programm: https://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderprogramme/corona-soforthilfe.html

Update 25.03.2020

Die Bundesregierung hat inzwischen einen Gesetzentwurf in den Bundestag eingebracht hat, der konkrete Maßnahmen zur Unterstützung insbesondere auch für Kleinstunternehmen mit bis zu 10 (Vollzeit-)Beschäftigten und für  Soloselbstständige enthält. Bitte beachten Sie aber, dass das Gesetz noch nicht verabschiedet ist, sodass dort im Moment nur geplante Vorhaben aufgeführt werden und es ist auch noch nicht klar, inwieweit Vereine, und unter welchen Bedingungen, zu den Kleinstunternehmen gezählt werden können. Laut Zeitplan soll dieses Gesetz heute im Bundestag beraten werden und dann am Freitag abschließend im Bundesrat. Von daher sind grundsätzlich noch Änderungen möglich und es ist leider auch noch nicht klar, wo diese Hilfen beantragt werden können. Daher empfehle ich Ihnen, auf Aktualisierungen auf dieser Internetseite https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html zu achten.

Weitere Informationen zu den Unterstützungsmaßnahmen für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige sowie zu ergänzenden Maßnahmen des Landes Rheinland-Pfalz finden Sie auf der folgenden Internetseite der Landesregierung: https://mwvlw.rlp.de/de/themen/corona/, dort steht derzeit:

Soforthilfen für Selbstständige und kleine Unternehmen

Die Bundesregierung bringt gerade ein Zuschussprogramm für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen bis zu 10 Mitarbeitern auf den Weg.

Das Land Rheinland-Pfalz ergänzt und erweitert dieses Programm mit dem "Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz":
Der Zukunftsfonds ergänzt die Zuschüsse des Bundes mit günstigen Sofortdarlehen für Unternehmen bis zu 10 Beschäftigten und erweitert die Soforthilfen auf Unternehmen bis zu 30 Beschäftigte.

Eine Antragstellung ist noch nicht möglich. Sobald Anträge gestellt werden können, informieren wir über Internet, Presse, Rundfunk, Soziale Medien.

Die Soforthilfen von Bund und Land sehen folgendes vor:

  • Selbstständige und Unternehmen bis zu 5 Beschäftigten: 
    9000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm
    10.000 Euro Sofortdarlehen des Landes bei Bedarf.
    Insgesamt beträgt die Soforthilfe 19.000 Euro.
     
  • Unternehmen von 6 bis 10 Beschäftigten:
    15.000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm
    10.000 Euro Sofortdarlehen des Landes bei Bedarf.
    Insgesamt beträgt die Soforthilfe 25.000 Euro.
     
  • Unternehmen von 11 bis 30 Beschäftigten:
    Bis zu 30.000 Euro Sofortdarlehen des Landes zuzüglich einem Landes-Zuschuss über 30 Prozent der Darlehenssumme.
    Insgesamt beträgt die Soforthilfe 39.000 Euro

Die Sofortdarlehen haben eine Laufzeit von sechs Jahren und sind bis Ende des Jahres 2021  zins- und tilgungsfrei.

Sicherlich nicht für alle von Ihnen, aber möglicherweise doch für einige sind auch die Maßnahmen interessant, die das Bundesfinanzministerium im Hinblick auf die Stundung von Steuerschulden und die Anpassung von Steuervorauszahlungen durchführt. Dazu heißt es auf der Internetseite des Finanzministeriums https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-13-Milliarden-Schutzschild-fuer-Deutschland.html:

Unternehmen jeder Größe erhalten steuerliche Hilfen, um ihre Liquidität zu verbessern. Für unmittelbar vom Coronavirus betroffene Unternehmen gilt bis Ende 2020:

  • Finanzbehörden gewähren Stundungen von Steuerschulden.
  • Steuervorauszahlungen können angepasst werden.
  • Auf Vollstreckungsmaßnahmen werden verzichtet.

Wenn dies für Sie interessant ist, nehmen Sie bitte direkt den Kontakt mit dem für Ihren Verein zuständigen Finanzamt auf.

Möglicherweise besteht auch bei den Zahlungen, die ein Verein in seiner Funktion als Arbeitgeber an die Sozialversicherungen zu zahlen hat, die Möglichkeit der Stundung. Als Beispiel  wird im folgenden aus der Internetseite der Minijob-Zentrale zitiert:

Wenn ich Probleme habe, meine Minijob-Abgaben rechtzeitig zu zahlen, weil der ganze Betrieb wegen Corona ruht, gelten für diesen Fall besondere Regelungen in der Sozialversicherung?

Ja, es gelten besondere Regelungen in der Sozialversicherung. Die Zahlungsschwierigkeiten werden in diesem Fall durch ein sogenanntes unabwendbares Ereignis verursacht. Die Einzugsstellen zeigen sich kulant und verzichten auf die üblichen Gebühren für verspätete Beitragszahlungen. So werden beispielsweise keine Stundungszinsen berechnet oder es werden Säumniszuschläge bzw. Mahngebühren auf Antrag erlassen.

Bitte beachten: Die Minijob-Zentrale kann nicht erkennen, ob bei Ihnen -aktuell durch Corona- ein unabwendbares Ereignis vorliegt, was Sie an der rechtzeitigen Zahlung der Abgaben hindert. Die Prozesse bei der Minijob-Zentrale zur Feststellung der rechtzeitigen Beitragszahlung durch den Arbeitgeber sind elektronisch gesteuert. Für nicht rechtzeitig gezahlte Abgaben werden – ohne Zutun eines Mitarbeiters – systemseitig Säumniszuschläge erhoben. Darüber hinaus werden ausstehende Beiträge gemahnt und Mahngebühren festgesetzt. Wenn Sie uns als Arbeitgeber einen Hinweis auf Ihre Situation geben, werden wir Sie von diesen Maßnahmen ausnehmen.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier: blog.minijob-zentrale.de/2020/03/18/coronavirus-und-minijob-ihre-fragen-an-uns/

Auch bei den anderen Krankenkassen als Einzugsstellen der Sozialversicherungsbeiträge bestehen ähnliche Möglichkeiten. Wenn Ihr Verein diese Möglichkeit nutzen will, wenden Sie sich direkt an die jeweilige Krankenkasse, bei der Sie um Stundung bitten wollen.

Vom DOSB stammt die Information, dass Zahlungen an die GEMA während der Zeit der Schließungen nicht anfallen. So schreibt der DOSB auf seiner Internetseite:

Während der Zeit der Schließungen fallen für Vereine keine GEMA-Gebühren an.

Die GEMA hat ihre Gesamtvertragspartner (somit auch den DOSB) darüber informiert, dass für die Zeit, in der Musiknutzer im Zuge der Corona-Krise aufgrund behördlicher Anordnungen schließen müssen, keine Pflicht zur Zahlung von Lizenzgebühren besteht. Dies soll ausdrücklich auch "Jahresverträge" betreffen, die Vereine mit der GEMA abgeschlossen haben. Ferner hat die GEMA dem DOSB auf Nachfrage bestätigt, dass sie durch den Pauschalvertrag abgedeckte Musiknutzungen auch dann als abgegolten ansieht, wenn diese während der Zeit behördlich angeordneter Schließungen nicht unmittelbar in den Sportstätten, sondern "virtuell" erfolgen (z.B. Anleitung durch die Übungsleiter via Internet-Homepage, o.ä.). (Quelle: GEMA)


Viele weitere Information zum Thema Coronavirus und Sportverein hält der DOSB auf seiner Internetseite unter folgendem Link bereit: https://www.dosb.de/medien-service/coronavirus/

https://www.dosb.de/medien-service/coronavirus/

Update 23.03.2020

Der Deutsche Behindertensportverband hat vom Verband der Ersatzkassen (vdek) eine erste schriftliche Rückmeldung hinsichtlich der möglichen Verlängerung der Gültigkeit von Rehasportverordnungen und über kurzfristige Abrechnungsmöglichkeiten erhalten, die ich Ihnen natürlich gerne weitergebe:

  • Informationen zum Corona-Virus vdek

Der vdek hat folgende Informationen zum Corona-Virus herausgegeben:

 „Genehmigungsverfahren

Der Bewilligungszeitraum beim Rehabilitationssport und Funktionstraining wird unbürokratisch um die Zeit der Aussetzung der Übungsveranstaltungen verlängert. Hierzu bedarf es keiner besonderen Antragstellung durch die Versicherten bzw. die Leistungserbringer.

Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Versicherten aus Angst vor Ansteckung nicht mehr teilnehmen, die Leistungserbringer die Übungsveranstaltungen abgesagt haben, die Übungsstätten geschlossen wurden oder die Durchführung behördlicherseits untersagt wurde.

Die Rehabilitationsträger werden nach überstandener Corona-Krise alle Leistungserbringer-Verbände über den (max.) Verlängerungszeitraum informieren.

 Zwischenabrechnungen

Die Leistungserbringer haben einen Vergütungsanspruch für die bereits erbrachten Übungsveranstaltungen. Es wird empfohlen, diese Leistungen unabhängig von den vertraglich geregelten Zwischenabrechnungsterminen (in der Regel zum 30.06. und 31.12. d.J.) sofort mit den Krankenkassen abzurechnen, um Liquiditätsengpässe abzumildern.

Hinweis:

Die Verbreitung des SARS-CoV-2 (Corona-Virus) kann ebenfalls zu Problemen in der operativen Bearbeitung bei den Krankenkassen und/oder deren Abrechnungsdienstleistern führen.“

Damit gelten diese Regelungen auf jeden Fall für die Mitgliedskassen des vdek, dies sind: TK, DAK, BARMER, KKH, HEK und kkh. Ich habe mich heute noch einmal an die Primärkrankenkassen in Rheinland-Pfalz gewandt und um eine ähnliche Regelung als ersten Schritt gebeten. Sobald ich weitere Informationen erhalte, werde ich diese natürlich an Sie weitergeben.

Außerdem möchten wir Sie darüber informieren, dass derzeit die Geschäftsstelle des BSV Rheinland-Pfalz personell nur noch "im Notbetrieb" läuft. Es ist aber sichergestellt, dass die Geschäftsstelle täglich besetzt ist. Daher empfehlen wir Ihnen, Anfragen per E-Mail in den nächsten 14 Tagen nicht an die personalisierten Mailadressen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hauptamt zu senden, sondern an unsere allgemeine E-Mailadresse: info (at) bsv-rlp.de.

Wir werden Sie auch zukünftig informieren, sobald uns neue Informationen vorliegen.

Update 17.03.2020:

Gestern Abend haben sich die Bundesregierung und alle Landesregierungen auf neue Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossengeeinigt, Diese sind, im Hinblick auf den Sport  vor allem:

  • Für den Publikumsverkehr zu schließen sind: ...  - der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen (Ziffer II, Spegelstrich 5) ...

  • Zu verbieten sind:  - Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen (Ziffer III, Spiegelstrich 1) ...

Den vollständigen Text der Vereinbarung der Regierungen finden Sie unter dem folgenden Link:  https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/vereinbarung-zwischen-der-bundesregierung-und-den-regierungschefinnen-und-regierungschefs-der-bundeslaender-angesichts-der-corona-epidemie-in-deutschland-1730934

Auch wir als BSV Rheinland-Pfalz sind natürlich bei unseren eigenen Veranstaltungen betroffen, insbesondere seitdem die Landesregierung von Rheinland-Pfalz die Durchführung von Veranstaltungen mit mehr als 75 Personen zumindest bis Ostern beschlossen hat und eine Verlängerung dieser Maßnahme durchaus im Bereich des möglichen liegt. Außerdem sind viele Sportanlagen in den nächsten Wochen geschlossen. Daher sind bislang folgende Veranstaltungen im Bereich des Wettkampf- und Breitensports, nach Absprache, bzw. auf Wunsch der ausrichtenden Vereinen und Institutionen sowie der Fachwartinnen und Fachwarte, abgesagt:

  • Landesmeisterschaft Boccia am 21.03.2020 in Budenheim
  • Landesmeisterschaft Kegeln Schere am 28.03.2020 in Morbach
  • Talenttag am 28.03.2020 in Hachenburg
  • Landesmeisterschaft Fußball-Tennis am 04.04.2020 in Kirn
  • Landesmeisterschaft Kegeln Classic am 18.04.2020 in Grünstadt
  • Ebernacher Wandertag.

Möglicherweise kann die eine oder die andere Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, darüber werden wir die Vereine rechtzeitig informieren. Ebenso werden wir Ihnen zeitnah weitere mögliche Veranstaltungsabsagen mitteilen, falls dies notwendig sein sollte.

Außerdem sagen wir zunächst einem alle Lehrgänge in unserm Aus- und Fortbildungsangebot ab, die bis Ende April geplant sind. Dies betrifft im Einzelnen:

  • Ausbildung Block 30, RP203001, vom 18.-23.03. und vom 24.-26.04.2020
  • Ausbildung Block 10, RP201001, vom 13.-18.04. und vom 15.-17.05.2020
  • Fortbildung Faszientraining im Rehasport, RP2027, am 21.03.2020
  • Fortbildung Sensomotorik, RP2029, am 21.03.2020
  • Fortbildung Myofasziales Mobilitytraining, RP2087, am 21.03.2020
  • Fortbildung Faszientraining im Rehasport, RP2028 am 22.03.2020
  • Fortbildung Aquapower, RP2030, am 22.03.2020
  • Fortbildung Myofasziales Krafttraining, RP2088, am 22.03.2020
  • Fortbildung Laufen, RP2031, am 28.03.2020
  • Fortbildung Ernährung, RP2032, am 29.03.2020
  • Fortbildung Diabetes, RP2033, am 29.03.2020
  • Fortbildung Aqua-Zumba, RP2034, am 29.03.2020
  • Fortbildung Qigong, RP2035, am 04.04.2020
  • Fortbildung Lungensport, RP2036, am 04.04.2020
  • Fortbildung Qigong, RP2037, am 05.04.2020
  • Fortbildung Rückenfitness, RP2038, am 25.04.2020.

Wir werden auch alle bereits für diese Veranstaltungen angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal gesondert informieren. Bereits gezahlte Lehrgangsgebühren werden wir in den nächsten Wochen unaufgefordert zurücküberweisen. Außerdem nehmen wir derzeit auch keine verbindlichen Anmeldungen für weitere Lehrgänge an, sondern führen nur eine Liste von Interessierten. Dabei versuchen wir nach Möglichkeit bei den bislang noch freien Plätzen, die Personen vorrangig zu berücksichtigen, die für die nun abgesagten Veranstaltungen angemeldet waren.

Darüber hinaus finden Sie hier einige Informationen zu Veranstaltungen des Deutschen Behindertsportverbands:

  • Bundesseniorensportfest

    Es wurde beschlossen, das Bundesseniorensportfest abzusagen. Bisher war geplant, das Bundesseniorensportfest vom 22.-28.3.2020 mit über 300 Teilnehmer*innen in Zinnowitz auf der Insel Usedom durchzuführen. Noch letzte Woche gab es seitens der Genehmigungsbehörden hierzu keine Auflagen oder Verbote, der DBS stand diesbezüglich in engem Kontakt mit den zuständigen Gesundheits- und Genehmigungsbehörden. Zwischenzeitlich hat in Mecklenburg-Vorpommern das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit einen Erlass verfügt. Demnach werden sportliche Veranstaltungen als kritisches Risiko eingestuft, da durch körperliche Bewegung und erhöhter Atemfrequenz auch die Möglichkeit besteht, dass Coronaviren verstärkt ausgeschieden werden. Demzufolge muss das Bundesseniorensportfest mit seiner Vielzahl an sportlichen Veranstaltungen leider abgesagt werden. Vor dem Hintergrund des zum Teil hochaltrigen Teilnehmerfelds und der Tatsache, dass viele der Teilnehmer*innen eine Vorerkrankung besitzen, ist dies zwar eine bedauerliche, aber sicherlich richtige Entscheidung.

  • Nationale Veranstaltungen des DBS

    Für den Bereich Leistungssport wurde beschlossen, alle Veranstaltungen bis einschließlich 15. April 2020, bei denen der DBS als Veranstalter oder Ausrichter fungiert, abzusagen. Dies betrifft aktuell folgende Veranstaltungen:

    • 1. Bundesliga (DM) Goalball (14.03.2020) in Rostock
    • DM Para Tischtennis Jugend (20.-21.03.2020) in Hannover
    • 1. Bundesliga (DM) Torball Rückrunde (21.03.2020) in Hamburg
    • 2. Bundesliga Goalball (14.03.2020) in Ilvesheim
    • 1. Bundesliga (DM) Goalball (04.04.2020) in Chemnitz
    • DM Halbmarathon Para Leichtathletik (05.04.2020) in Berlin

    Die Bundesgeschäftsstelle und die jeweilige Abteilung prüfen, ob diese Veranstaltungen nachgeholt werden können. Über die Ausrichtung der weiteren nationalen DBS-Veranstaltungen, die nach dem 15. April geplant sind, entscheidet der Krisenstab zeitnah.

Denjenigen Vereine, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Bundesseniorensportfest über unseren Verband gemeldet haben, werden wir die Teilnahmegebühr zeitnah zurück überweisen.

Gerne stehen wir Ihnen auch für weitere Informationen zur Verfügung.

Weitere allgemeine Informationen erhalten Sie auch hier: