Dolphins siegen in München

erstellt am: 7. November 2018

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier haben am vergangenen Wochenende einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoffs in der ersten Bundesliga erzielt. Gegen die Iguanas München gab es ein klares 62:79 (27:45). Mit Rückenwind gehen die Dolphins damit ins Pokalwochenende in Warendorf.

 

„Wir haben heute ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Ich möchte keinen Spieler besonders herausheben! Das Team hat einfach richtig gut funktioniert.“ So ein sichtlich erfreuter Dirk Passiwan nach dem Spiel in der bayrischen Landeshauptstadt.

Gegen einen direkten Konkurrenten um einen der 6 Playoff Plätze ging die Mannschaft von der Mosel hochmotiviert zu Werke. Konzentriert stand von Beginn an die Verteidigung der Delfine gegen die drei Threats der Münchner. „Mit Mach, Magenheim und Robins haben die Münchner drei richtig starke Spieler, die wir gut unter Kontrolle gehalten haben. Vorne lief es auch sehr gut, so dass der Sieg sicherlich in Ordnung geht. Jetzt haben wir eine gute Ausgangsposition und können gestärkt nach Warendorf fahren.“

Einziger Wehrmutstropfen: Gegen Ende ließen die Dolphins das Spiel ein bisschen schleifen, so dass die Münchner das Ergebnis ansehnlicher gestalten konnten. „Wir haben nicht 40 Minuten durchgezogen, aber ich weiß, dass wir das anders können, wenn die Spiele eng sind.“

Am kommenden Wochenende steht dann erstmal der DRS-Pokal in Warendorf an. Gegner werden dann östlich von Münster die BG Baskets Hamburg sein, die in der Bundesliga punktgleich mit den Dolphins liegen. Sollten die Dolphins das Spiel gegen die Nordlichter gewinnen, wartet auf dem Weg ins Viertelfinale der Sieger der Partie BBC Warendorf und Roller Bulls St. Vith auf die Trierer. „Natürlich wollen wir auch im Pokal eine gute Rolle spielen. Im letzten Jahr haben wir es bis ins Halbfinale geschafft und sind gescheitert. Mit Hamburg haben wir einen starken Gegner vor der Brust, den wir aber schlagen können.“  

 

Kader: Dirk Passiwan (28), Diana Dadzite (16), Ryan Wright (9), Jack Davey (2), Correy Rossi (12), Mariska Beijer (8), Matthias Heimbach (2), Chris Peters (2)