DONECK Dolphins mit Niederlage gegen Tabellenführer

erstellt am: 6. Dezember 2017

TRIER. Nichts zu holen gab es für die DONECK Dolphins Trier am Wochenende bei den Thuringia Bulls in Elxleben. Der ungeschlagene Tabellenführer war eine Nummer zu groß für das Team von Spielertrainer Dirk Passiwan, der aber trotz der klaren 92:57 - Niederlage positive Worte für die Leistung findet.

 „Wir müssen 110 % geben und hoffen, dass wir wie schon gegen Lahn-Dill einen guten Tag erwischen“, so Spielertrainer Dirk Passiwan vor dem Spiel in Thüringen gesagt. Leider wurde es aus dem nächsten Sieg gegen einen der beiden Großen der Liga nichts. Zu stark war die wohl beste deutsche Vereinsmannschaft um Trainer Michael Engel.

Angeführt von einem starken Matt Scott war die Entscheidung bereits nach dem ersten Viertel gefallen. Die Bulls pressten über weiter Strecken des Spiels, was die Dolphins das eine oder andere Mal vor ernsthafte Probleme stellte.

Nach einem schnellen ersten Viertel stand es bereits 30:14 für die Hausherren. „Ja, wir haben das erste Viertel ein bisschen verschlafen“, so ein auch heute wieder gut aufgelegter Correy Rossi, der mit 10 Punkten nach Passiwan zweitbester Schütze seines Teams war.

Aber die Dolphins sollten nicht aufgeben. Zwar wuchs der Rückstand bis zur Halbzeit auf 28 Punkte an, die Halbzeitpause sollte den DONECK Dolphins aber gut tun. „Wir haben ein sehr gutes drittes und gutes viertes Viertel gespielt. Nicht jede Mannschaft aus der Liga kann sagen, dass sie gegen Thüringen ein Viertel gewonnen haben. Wir haben einfach nie den Kopf hängen gelassen und wollten uns nicht abschlachten lassen.“  Das gelang gegen den Favoriten auf die Meisterschaft in Hälfte zwei gut. Immer wieder konnte man in der Offensive gute Spielzüge zeigen und „wir haben gezeigt, dass wir nie aufgeben wollen. Auch wenn der Rückstand groß ist“, so Passiwan.

Wahre Worte des Spielertrainers, der Positives aus der deutlichen Niederlage mitnimmt: „Wenn wir unsere restlichen drei Spiele in diesem Jahr so spielen wie in Halbzeit 2, werden wir hoffentlich noch drei Siege einfahren.“

 Kader: Dirk Passiwan (28), Diana Dadzite (5), Ryan Wright (8), Jack Davey (4), Frank Doesken (n.e.), Correy Rossi (10), Matthias Heimbach (0), Mariska Beijer (2)