Mit Niederlage in die Playoffs

erstellt am: 6. März 2018

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier mussten am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenführer, die Thuringia Bulls aus Elxleben, eine am Ende deutliche Heimniederlage hinnehmen. Mit 67:92 war das Ergebnis am Ende deutlicher als der Spielverlauf.

 Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen Gegner, der zu den besten Teams in Europa zählt. Spielertrainer Dirk Passiwan hatte bereits vor dem Spiel angekündigt, dass es nicht nur um zwei Punkte geht, sondern vor allen darum, sich optimal auf die kommenden Playoffs vorzubereiten.

Nach einem schwachen Start in die Partie und einem 0:8 nach nur 90 Sekunden fanden die Dolphins besser ins Spiel. Man konnte das Geschehen offener gestalten. Doch immer, wenn die Dolphins dran sind, schalteten die Gäste wieder einen Gang hoch und konnten mit einigen Serien den alten Abstand wiederherstellen. Gleich 5 Spieler der Gäste konnten zweistellig punkten.

„Wir haben heute nicht so deutlich verloren, wie es das Ergebnis zeigt. Wir hatten heute natürlich einen extrem starken Gegner vor der Brust, der für mich Top-Favorit auf die Titel in dieser Saison ist“, so Passiwan, der bereits zum 20. Mal in seiner Karriere die Krone des Topscorers für sich gewinnen konnte.

Doch am Ende reichte die Kraft für die Dolphins nicht mehr aus, um den Tabellenführer ins Wanken zu bringen. „Wir hatten eine schwierige Trainingswoche hinter uns, mit einigen kranken und angeschlagenen Spielern, aber das wollten wir nicht als Ausrede nehmen. Und es soll auch keine sein! Wir haben heute unser Bestes gegeben und gegen eine richtig starke Mannschaft verloren! Wir werden aus den Fehlern, die wir gemacht haben lernen und uns jetzt zwei Wochen intensiv auf das erste Playoff-Halbfinale vorbereiten.“

Dieses steigt am 17.3. um 18 Uhr in der heimischen Halle der Universität Trier gegen den amtierenden deutschen Meister aus Wetzlar, gegen den die Dolphins in dieser Saison bereits gewinnen konnten. Eine spannende Serie dürfte also garantiert sein.

 

Kader: Dirk Passiwan (19), Diana Dadzite (14), Ryan Wright (4), Jack Davey (2), Frank Doesken (0), Correy Rossi (16), Matthias Heimbach (4), Mariska Beijer (8)

Bilder: Sandra Wagner