Wer sind die rheinland-pfälzischen Sportler des Jahres 2017? Stimmen Sie für die Vorgeschlagenen aus den Reihen des BSV Rheinland-Pfalz

erstellt am: 27. November 2017

Wer sind die rheinland-pfälzischen Sportler des Jahres 2017? Der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) ruft alle Sportfans zur Abstimmung auf. Im Internet können unter der Adresse www.landessportlerwahl.de jeweils fünf Kandidaten in den Kategorien Sportlerinnen, Sportler und Teams mit einem bis maximal fünf Punkten bewertet werden. Darunter befinden sich mit Maike Hausberger und Mathias Mester auch zwei Sportler unseres Verbands. Von Montag, 20. November 2017, bis Montag, 1. Januar 2018, kann gewählt werden, die Siegerehrung am Sonntag, 7. Januar 2018, wird live in der SWR-Fernsehsendung „Flutlicht“ ab 22.30 Uhr übertragen.

Die Jury, bestehend aus LSB-Vertretern sowie Sportjournalisten der rheinland-pfälzischen Tageszeitungen, Fernseh- und Rundfunkanstalten, hat folgende Kandidaten vorgeschlagen:

SPORTLER

RAPHAEL FREIENSTEIN
(Radrennsport, Team Lotto/Kern-Haus)

Der 26-Jährige vom Team Lotto/Kern-Haus errang 2017 gleich zwei deutsche Meistertitel – im Mannschaftszeitfahren der deutschen Straßenmeisterschaften sowie im Bergrennen. Außerdem gewann der gebürtige Marburger, Sohn des früheren Radrennfahrers und heutigen Trainers Thomas Freienstein die Gesamtwertung der Rad-Bundesliga 2017.

KAI KAZMIREK
(Leichtathletik, LG Rhein-Wied)

Kai Kazmirek (26) von der LG Rhein-Wied hat wieder ordentlich abgeliefert. Seinen größten Erfolg feierte der 1,90 Meter große Modellathlet bei den Weltmeisterschaften in London, als er sich mit 8.488 Punkten die Bronzemedaille im Zehnkampf sicherte. Damit schaffte der Polizeikommissar erstmals bei einer WM den Sprung aufs Treppchen.

DENIS KUDLA
(Ringen, VfK 07 Schifferstadt)

Die Bronze-Medaille für den Greco-Spezialisten bei den Olympischen Spielen in Rio kam überraschend. Ein Jahr, nachdem er die erste Olympiamedaille für Deutschlands Ringer seit 2008 geholt hatte, glänzte der eher zu den ruhigen Zeitgenossen zählende 1,85 Meter-Mann in Paris als Vize-Weltmeister im 85-Kilogramm-Limit. Denis Kudla gehört die Zukunft.

MATHIAS MESTER
(Para-Leichtathletik, 1. FC Kaiserslautern)

Mathias Mester ist bekannt für seinen Frohsinn und seine weiten Würfe mit dem Speer. Als mehrfacher Welt- und Europameister sowie Paralympics-Silbermedaillengewinner hat er nie klein beigegeben und seinen Weg im Leistungssport gemacht – ohne dabei jemals abzuheben. 2017 glänzte der 31-Jährige vom 1. FC Kaiserslautern als WM-Dritter in London.

RICHARD SCHMIDT
(Rudern, RV Treviris Trier)

Auch mit inzwischen 30 Lenzen zählt das Aushängeschild des RV Treviris Trier nicht nur zu den Routiniers, sondern auch zu den Top-Leistungsträgern im Deutschlandachter. Das Jahr 2017 hätte für das DRV-Paradeboot gar nicht erfolgreicher laufen können. Bei der WM in den USA holten Schmidt und Co. ebenso Gold wie bei der EM in Tschechien.

 

SPORTLERINNEN

RICARDA FUNK
(Kanuslalom/KSV Bad Kreuznach)

Der 25-Jährigen gelang es 2017, ihren Weltcuptitel von 2016 mit vier Siegen und einem dritten Platz zu verteidigen. Und das in souveräner Manier. Zum Abschluss der Saison gewann die 1,70 Meter große und 53 Kilo leichte Sportsoldatin den WM-Titel im Team mit Lisa Fritsche (Halle) und Jasmin Schornberg (Hamm) sowie die Bronzemedaille im Einzel.

MAIKE HAUSBERGER
(Para-Triathlon/Postsportverein Trier)

Der Spagat zwischen Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz in Mayen und täglichem Training in Trier ist nicht leicht und erfordert viel Organisation. Trotzdem hat die vielseitig begabte Ex-Leichtathletin vom Postsportverein Trier mit EM-Silber und WM-Bronze im Para-Triathlon, ihrer neuen Parade-Disziplin, große Erfolge gefeiert.

LEA-KATLEN KÜHNE
(Rudern/Mainzer Ruderverein)

Der sechste Platz bei den Weltmeisterschaften im Frauen-Zweier ohne war 2017 das Highlight für Lea-Katlen Kühne vom Mainzer Ruderverein. Sich im A-Finale in Sarasota/USA mit der absoluten Weltspitze messen zu dürfen, sei für sie „eine Ehre“ gewesen, verriet die 26-Jährige später. Damit wurde für die gebürtige Mainzerin auf jeden Fall ein Traum wahr.

LISA RYZIH
(Leichtathletik/ABC Ludwigshafen)

Platz zwei bei der Hallen-EM und Platz fünf bei den Weltmeisterschaften in London: Auch 2017 war für die 29 Jahre alte Stabhochspringerin vom ABC Ludwigshafen ein erfolgreiches Jahr. Lisa Ryzih beeindruckt immer wieder durch ihre Konstanz. Die 1,79 Meter große Psychologin nimmt ihr WM-Abschneiden „als Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein“.

MIRIAM WELTE
(Bahnradsport/1. FC Kaiserslautern)

Auf dem 250 Meter langen Velodrom in Berlin, auf neu verlegten Latten aus sibirischer Fichte, hat Miriam Welte ihren ersten Europameistertitel bei den Erwachsenen und dazu die Silbermedaille im Teamsprint. die 30 Jahre alte Pfälzerin vom 1. FC Kaiserslautern präsentierte sich bei der Bahnrad-EM Mitte Oktober in der Form ihres Lebens.

 

TEAMS

AV 03 SPEYER
(Gewichtheben)

Was Bayern München im Fußball, das ist der AV 03 Speyer im Gewichtheben. Die Pfälzer wurden zum vierten Mal Deutscher Mannschaftsmeister – und schafften nun den Titel jetzt zum dritten Mal in Folge. Damit haben die starken Männer und Frauen um Superschwergewichtler Almir Velagic sowie das Ehepaar Schwarzbach Geschichte geschrieben.

BLUDAU/UHL
(Tanzen)

Michelle Uhl und Tobias Bludau gewannen bei den World Games im Tanzen Bronze. Im polnischen Breslau waren nur die Gastgeber und das russische Team stärker als das Rock'n' Roll-Paar vom 1. RRC Speyer. Die 22-jährige Uhl und ihr fünf Jahre älterer Tanz-Partner Bludau waren im technischen wie auch im akrobatischen Part auf Rang drei gelandet.

JSV SPEYER
(Judo/Frauen)

Die Judo-Frauen des JSV Speyer kürten sich mit ihrem Sieg bei der Golden League zur Nummer eins in Europa. „Ich bin einfach immer wieder begeistert von dem was, diese Mannschaft aus sich herausholt“, schwärmte Teamchefin Nadine Lautenschläger. Mit ihrem famosen Teamgeist pushen sich Külbs und Co. immer wieder zu neuen Höchstleistungen.

TEAM LOTTO/KERN-HAUS
(Rennradsport)

Das Radsportteam mit Sitz in Weitersburg sicherte sich in der Saison 2017 die DM-Titel im Mannschaftszeitfahren der Deutschen Straßen-Radmeisterschaften sowie mit Raphael Freienstein im Bergrennen. Außerdem gewann das Team um den Sportlichen Leiter Florian Monreal die Gesamtwertung der Rad-Bundesliga und belegte die ersten vier Plätze in der Einzelwertung.

THÜRMER/THÜRMER
(Kunstradsport)

Die Kunstrad-Schwestern Julia und Nadja Thürmer vom RV Mainz-Finthen sicherten sich nach dem Erfolg bei den German Masters auch den DM-Titel im Zweier-Kunstradfahren. Dabei stellten die 28-jährige Julia und die zwei Jahre jüngere Nadja erneut ihre Extraklasse unter Beweis. Ihr Ziel: bei der WM Ende November in Dornbirn zum dritten Mal in Folge Gold zu holen.

Weitere Infos und Wahl (bis 1. Januar):
www.landessportlerwahl.de