Rahmenvereinbarung

Die Rahmenvereinbarung regelt die grundlegende Ausgestaltung von Rehabilitationssport und Funktionstraining und liegt aktuell in der Fassung vom 01.01.2011 vor.

Kernpunkt der Rahmenvereinbarung sind die Ziele, Zwecke und Inhalte des Rehabilitationssports. Besonders hervorzuheben sind:

  • Behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen [...] möglichst auf Dauer in die Gesellschaft und das Arbeitsleben einzugliedern (Punkt 2.1)
  • Kraft, Ausdauer, Koordination und Flexibilität verbessern (Punkt 2.2)
  • Selbstbewusstsein stärken (Punkt 2.2)
  • Hilfe zur Selbsthilfe bieten (Punkt 2.2)

Hilfe zur Selbsthilfe hat zum Ziel (vgl. Punkt 2.2):

  • Selbsthilfepotentiale zu aktivieren
  • die eigene Verantwortlichkeit für Gesundheit zu stärken
  • motivieren und in die Lage versetzen, langfristig selbstständig und eigenverantwortlich Bewegungstraining durchzuführen

Rehasport wirkt mit Mitteln des Sports und sportlich ausgerichteter Spiele ganzheitlich (vgl. Punkt 2.3).

Rehabilitationssport umfasst Übungen, die in der Gruppe im Rahmen regelmäßig abgehaltener Übungsveranstaltungen durchgeführt werden. Die einzelnen Maßnahmen sind dabei auf die Erfordernisse der Teilnehmer/-innen abzustellen (vgl. Punkt 2.4).

Rehabilitationssport kann auch spezielle Übungen für behinderte und von Behinderung bedrohte Frauen und Mädchen umfassen, deren Selbstbewusstsein als Folge der Behinderung oder drohenden Behinderung eingeschränkt ist und bei denen die Stärkung des Selbstbewusstseins im Rahmen des Rehabilitationssports erreicht werden kann (Punkt 2.5).