Judo

Der Internationale Begriff "ID" steht hier für "intellectual disability". Nach heutigem Stand wurde ID-Judo in den Niederlanden entwickelt. Die freie Übersetzung wird oft mit: "Judo mit einem Handicap" oder auch: "Gehandicapt Judo" benannt.

In Deutschland wird ID-Judo seit ca. 40 Jahren praktiziert. Vorreiter dabei waren in Deutschland Erika Claßen vom Judoclub Grenzach-Wyhlen und in Bayern Alwin Brenner von den Sportfreunden Harteck München.

Die ID-Wettbewerbe werden regional und national durchgeführt. In Deutschland gibt es die Wettbewerbe als IDEM (Internationale Deutsche Einzelmeisterschaft), DVMM (Deutsche Verbandsmannschaftsmeisterschaft)

Am 13. November 2004 fand dabei der erste Länderpokal mit einer Wettkampfklasse statt, dieser wurde 2006 in die DVMM umbenannt. Bei der 16. Deutschen Verbands-Mannschaftsmeisterschaft in München, 16. November 2019, wurde weltweit erstmals ein Mixteam im ID-Judo in den Wettbewerb mit aufgenommen. In dem Mixteam starten 3 Damen und 5 Herren in unterschiedlichen Gewichtsklassen und kämpfen dabei den SuperCUP aus. Dieser Wanderpokal ging erstmals an das Team Bayern.

2017 wurde die erste Weltmeisterschaft im ID-Judo in Köln ausgerichtet.2018 folgte die Europameisterschaft in London; die 2. Europameisterschaft wurde 2019 erneut in Köln ausgerichtet. Der Wettbewerb soll nun alle vier Jahre stattfinden.

Ansprechpartner:

Werner Hösler

02630-6963

werner.hoesler@bsv-rlp.de