Corona und die Folgen: Immer mehr Kinder ohne Sport

Kein Fußball mehr, kein Tennis, kein Turnen – zu Corona-Zeiten wird immer weniger Breitensport betrieben. Das hat schwerwiegende Konsequenzen, besonders für Kinder.

Ein Bericht des SWR Sport

Was klingt wie ein Traum aller Schüler, entwickelt sich immer mehr zum Alptraum vieler Sportwissenschaftler und Mediziner. Der ausfallende Sport, an Schulen, in Vereinen oder der selbst gewählte Freizeitsport, könnte sich zu einer weiteren medizinischen Problematik entwickeln, die große Teile der Bevölkerung trifft. Viele Kinder und Heranwachsende verbringen ihre Zeit jetzt nicht mehr mit Laufen, Springen und Werfen - sondern mit Sitzen, Klicken und Glotzen. Professor Ansgar Thiel leitet das Sportinstitut der Universität Tübingen. Er betrachtet die Entwicklung und die Folgen der Pandemie zunehmend mit Sorge. Er hält gerade Kinder und Heranwachsende für eine der maßgeblich belasteten Gruppen in dieser Pandemie, auch wenn sie nicht so sehr direkt unter dem Virus leiden. Aber unter dessen Folgen dagegen umso mehr.

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