GOLDMANN Dolphins Trier verlieren in Zwickau
Leistungsport Breitensport VereineUnnötige 72:62-Niederlage in Sachsen Zum Abschluß der Normalrunde der RBBL gab es in Sachsen für die GOLDMANN Dolphins Trier nichts zu holen. Durch ein schwaches drittes Viertel, das mit 22:6 an die Gastgeber ging, verspielte die Mannschaft um Spielertrainer und Topscorer Dirk Passiwan einen möglichen Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Zwickau. Nun heißt es „Volle Konzentration“ auf das schwere Playoff-Spiel gegen den Serienmeister aus Lahn-Dill.
Nichts war es mit der Fortsetzung der Serie. Nach einem guten Start und einer 5:0-Serie kam Zwickau immer besser ins Spiel. Bedingt durch einfache Ballverluste der Trierer und einem gut aufgelegten Rostislav Pohlmann auf Seiten der Sachsen, war der Vorsprung schnell egalisiert. Es entwickelte eine enge und umkämpfte erste Halbzeit, in der sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Über ein 20:19 nach dem ersten Viertel, ging es mit einer knappen Führung für Zwickau in die Halbzeitpause (34:31).
Im dritten Viertel lief dann nichts mehr zusammen für die Dolphins. Einfache Würfe fanden nicht den Weg in den Korb, die Zwickauer trafen dagegen nach Belieben. Die sonst so sichere Defense der Dolphins konnte es nicht verhindern, dass die „Langen“ aus Zwickau immer wieder den Weg Richtung Korb fanden. In der Offensive lief auch bei den sonst so sicheren Dirk Passiwan und Janet McLachlan wenig zusammen. Nur 6 Punkte in 10 Minuten sind zu wenig, um gegen eine Spitzenmannschaft mitzuhalten. (56:37/30.Min)
Im Schlussviertel zeigte die Trierer Mannschaft dann noch einmal Moral. In der Defense versuchte man, durch Ganzfeldpressing den Druck auf das Aufbauspiel der Gastgeber zu erhöhen, was auch teilweise gelang. Allerdings lief den Trierern die Zeit davon, so dass man den Rückstand nur noch auf 10 Punkte verringern konnte. Am Ende hieß es 72:62 für die Rollis aus Zwickau, eine verdiente, wenn auch vermeidbare Niederlage.
GOLDMANN Dolphins Trier: Diana Dadzite (13), Florian Ewertz (2), Chad Jassman (2), Janet McLachlan (14), Dirk Passiwan (23), Karlis Podnieks (2), Tyler Saunders (4), Peter Won (2)
Beste Schützen auf Seiten von Zwickau waren Rostislav Pohlmann mit 24, Matthew Sealy und Kai Möller mit jeweils 16 Punkten
