Mini-Olympiade als gelebte Inklusion

Breitensport

Kempfeld. Inklusion ist, wenn man's einfach macht: Das Miteinander von Behinderten und Nichtbehinderten im Alltag wird viel diskutiert. Eigentlich wollen es alle – in der Praxis umgesetzt wird es aber vielerorts zu selten. Im Kreis Birkenfeld zeigten jetzt begeisterte Freizeitsportler, wie man mit dem nötigen Engagement den Grundgedanken der Inklusion sehr einfach und effektiv umsetzen kann.

Als „Kleine Olympiade“ bezeichneten die Organisatoren das Projekt, das sie in der Sporthalle der Wildenburgschule in Kempfeld umsetzten. Die Idee entstand nach diversen Gesprächen mit Funktionären des Leichtathletikverbandes Rheinlands und des Behindertensport-Verbandes Rheinland-Pfalz (BSV) mit der Leitung der Diakonieanstalt Asbacher Hütte und der Spvgg Wildenburg. Und dann ließ man Taten folgen. 

Unter „Cheforganisator“ Ulli Lichtenthal hatten die Übungsleiter Rosi Lautz, Jessica Müller (unterstützt von Annett Springer), Heike Simon, Martin Haller, Wolfgang Löber, und Klaus Müller mit großem Engagement  an sieben Stationen verschiedene Übungen vorbereitet, die von den gemischten Gruppen mit viel Spaß  und Freude ausgeführt wurden. Dabei standen weniger die sportlichen Leistungen, als das Miteinander und gegenseitige Unterstützen und Helfen im Vordergrund.

Alle Teilnehmer wurden entsprechend angefeuert und durften nach erfolgreichem Durchlauf  unter großem Applaus eine Urkunde entgegennehmen. Frau Marquis, Leiterin der Asbacher Hütte organisierte die Versorgung mit Getränken für alle Sportler. Ein Blick in die strahlenden Gesichter  zeigte, dass alle mit viel Spaß dabei waren und dass sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt hat. Nach Ansicht aller Beteiligten könnte dies der  Startschuss für  weitere Aktionen gewesen sein.

Ulli Lichtenthal 

 

 

 

Behinderte und Nichtbehinderte Menschen in der Sporthalle der Wildenburgschule in Kempfeld