Rollstuhlbasketball Landeskader Baden-Württemberg/Rheinland Pfalz
Verbandsjugend Leistungsport VereineRollstuhlbasketball Landeskader Baden-Württemberg/Rheinland Pfalz
Jahresbericht 2015
Am 15. Februar rollte es wieder im Sportzentrum Süd in Heidelberg-Kirchheim, denn der Landeskader Baden-Württemberg / Rheinland Pfalz absolvierte seinen ersten Sichtungslehrgang für dieses Jahr und lud insgesamt 13 talentierte Rollstuhlbasketballer im Alter von 12 bis 21 ein.
Der zweite Sichtungslehrgang fand am 14. März ebenfalls im Sportzentrum Süd in Heidelberg-Kirchheim statt. Hier wurden weitere 13 Talentierte Spielerinnen und Spieler gesichtet.
Dieses Jahr konnten in beiden Sichtungslehrgänge 21 verschiedene Spielerinnen und Spieler im Alter von 13 bis 21 Jahren gesichtet werden. Im Augenschein wurde vor allem das Rollstuhlhandling sowie das Passen, dribbeln und der Wurf der eingeladenen Rollstuhlbasketballer/ innen genommen. In einem extra dafür konzipierten Test, indem die verschiedenen Fähigkeiten beansprucht werden, konnten sich die für den Landeskader empfehlen.
Am 25. April fand dann der erste Leistungslehrgang des Landeskaders in Ludwigsburg statt. Hierfür wurden 15 talentierte Spielerinnen und Spieler eingeladen, welche sich für die 12 Plätze für den Kader empfehlen müssen. Hierbei standen das Teamplay sowie die Vertiefung der vorhandenen Grundlagen im Fokus.
Im zweiten Leistungslehrgang vom 9. bis 10. Mai 15 konnten sich die 15 eingeladenen Jungtalente zum letzten Mal für den Kader empfehlen. Neben der Vertiefung der vorhandenen Grundlagen wurde gegen Ende des Lehrgangs ein Test absolviert. Mit den Ergebnissen der beiden Tests sowie die Einzel Leistung jedes Spielers wurden am 12 Spielerinnen und Spieler für den Landeskader nominiert.Für die Trainer stand fest, dass hierfür das stärkste Team welches am besten harmonisiert nominiert werden soll und nicht die besten Einzel Spieler.
In den beiden anschließenden Leistungslehrgängen vom 30. bis 31 Mai und 5. bis 6. Juni wurden verschiedene Spielsysteme für den Angriff und der Verteidigung geübt. Zudem wurde am 6. Juni ein Testspiel gegen die Rolling Chocolates 1 aus Heidelberg gespielt. In welchen, die verschiedene Systeme, in einen Wettkampf ähnlichen Spiel, getestet werden konnte.
Am 12. Juni ging es dann für den Landeskader Baden-Württemberg / Rheinland Pfalz nach Stuttgart in die SCHARENA in welche der Junioren Länderpokal dieses Jahr ausgerichtet wurde.
Für den Länderpokal wurden folgende Spielerinnen und Spieler nominiert:
Patrick Dorner, Valeska Finger, Nico Dreimüller, Sebastian Holzheu, Erik Senkel, Tobias Schreiner, Dominik Vogt, Julian Schuh, Catharina Weiß, Urs Rechtsteiner, Niklas Kimmlingen.
Als Heimmannschaft blieb der Landeskader Baden-Württemberg / Rheinland Pfalz in der Gruppe A ohne Niederlage. Das Auftaktspiel wurde souverän mit 39:19 gegen die Mannschaft aus Bayern gewonnen. Das zweite Spiel ging gegen den Titelverteidiger Nordrhein-Westfalen, welches durch viele Abgänge geschwächt zum Länderpokal angereist ist. Auch dieses Spiel konnte mit 34:26 gewonnen werden. Somit stand der Landeskader Baden-Württemberg / Rheinland Pfalz im Halbfinale und musste am 14. Juni gegen das Team aus Nord antreten. Von Beginn an mussten Wir einem Rückstand hinterherlaufen. 43 Sekunden vor Spielende gelang es uns auf Gleichstand (28:28) zu verkürzen. Denn entscheidenden Korb der Partie gelang dem Team aus Nord und gewann somit knapp mit 30:28. Im Spiel um Platz 3 hieß der Gegner erneut Bayer. Hier konnte man auf die gute Leistung in der Gruppenphase nicht anknüpfen und unterlag mit 28:41.
Trotz den zwei Niederlagen kann man sich der Landeskader Baden-Württemberg / Rheinland Pfalz über den vierten Platz freuen.
Es konnten dieses Jahr 6 Lehrgänge mit insgesamt 21 verschiedene Spielerinnen und Spieler absolviert werden. Neben der erfolgreichen Teilnahme an den Junioren Länderpokal dieses Jahr ist unter dem Aspekt der Nachwuchsförderung in Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz ein erfolgreiches Jahr vorüber gegangen.
Ein besonderer Dank geht an Herrn Escher vom wbrs, welcher den Junioren Länderpokal organisiert und geplant hat.
Zudem möchte ich einen Dank an die Landesverbände Württembergischer Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V. (wbrs), Badischer Behinderten- und Rehabilitationssport Verband e.V. (BBS) und den Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rehinland-Pfalz e.V. (BSV) aussprechen.