Über Hachenburg nach Rio

Vom 19. bis zum 21. August 2016 gastieren die Leichtathleten der Paralympischen Nationalmannschaft in Hachenburg, um am Samstag, 20.08.2016 einen letzten Wettkampftest vor ihrer Abreise nach Rio de Janeiro durchzuführen.

Bundestrainer Willi Gernemann erhofft sich abseits der Metropolen in der Sportstadt Hachenburg die verdiente Aufmerksamkeit für die Spitzenathleten des paralympischen Sports. Dies ist in Hachenburg gewiss, denn nicht nur die Hachenburger, sondern der gesamte Westerwald freut sich riesig auf dieses Event. So wurden keine Kosten und Mühen gescheut, ab Samstag, 10:30 Uhr, im Burbach-Stadion ein tolles Programm aufzustellen.

Aktive der klassischen Leichtathletik sind eingeladen, sich mit den Paralympics-Teilnehmern zu messen. Wer also beispielsweise gegen den Paralympics-Sieger von London 2012, Heinrich Popow antreten möchte, ist herzlich willkommen! Ein Höhepunkt wird die 4x100-Meter-Staffel sein, auch dies könnte eine reizvolle Herausforderung werden. Denn wer kann schon von sich behaupten, gegen einen olympischen Staffelgold-Kandidaten angetreten zu sein?

Dank der engen Partnerschaft mit dem Leichtathletik-Verband Rheinland, vertreten durch dessen Präsident Klaus Lotz, sowie dem Behinderten- und Rehasport-Verband Rheinland-Pfalz (BSV RLP) wird ein professionelles Umfeld für alle Athleten geschaffen. Der Schirmherr der Veranstaltung und Präsident des BSV RLP, Karl Peter Bruch, zeigte sich stolz auf diese Kooperation der Verbände sowie den austragenden Verein TuS Hachenburg: "Das ist Inklusion im Leistungssport, so wie es sich es jeder Sportler, ob mit oder ohne Behinderung, wünscht."

Text: Timo Candrix, TuS Hachenburg

Plakat Meeting Hachenburg

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